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Projektbesprechung am Standort Rheinböllen, ein Hallenlayout mit Fahrwegen auf dem Bildschirm
RHB-Robotics · AMR-Projekt

Aus Ihrem Hallenlayout wird eine laufende Flotte.

Fünf Phasen vom ersten Layout bis zum laufenden Betrieb. Bei jeder steht, was wir und was Sie beitragen, bis Ihre Idee in der Halle fährt.

Schicken Sie uns Ihr Layout
Anwendungsgebiete

Wo unsere Systeme arbeiten.

Passt das zu meinem Materialfluss?

Automobil- und Zulieferindustrie

Elektronik- und Elektroindustrie

Lebensmittel- und Getränkeindustrie

Maschinen- und Anlagenbau

Kunststoff- und Gummiverarbeitung

Metallverarbeitung

Der Einstieg

Schicken Sie uns Ihr Layout.

Wie fange ich an?

Der Einstieg ist eine Datei.
Aus Ihrem Hallenlayout und den Mengen je Transportbeziehung leiten wir gemeinsam eine Transportmatrix ab. Sie zeigt, welche Strecken wie oft gefahren werden müssen und mit welcher Variante eines AMR.
Daraus berechnen wir, wie viele und welche Fahrzeuge Ihr Materialfluss braucht.

Schritt 1

Ihr Layout

Hallengrundriss mit Quellen, Senken und Wegen.

Schritt 2

Die Transportmatrix

Strecken, Behältertypen und Durchsätze je Transportlinie.

Schritt 3

Ihre Konfiguration

Welches Fahrzeug, in welcher Variante und in welcher Anzahl.

WareneingangHochregallagerLeergutProduktion 1Produktion 2Produktion 3KommissionierungQualitätVerpackungVersandMaterialflusswegÜbergabepunkt
Schematische Darstellung. Der Weg verbindet Quellen und Senken, an den Übergabepunkten wird aufgenommen und abgegeben.
Transportmatrix, Beispiel
LinieBehältertypQuelleStrecke je Loop [m]je Schichtje Stunde
M1Palette an ÜbergabestationHochregallager980141,8
M2Palette an ÜbergabestationHochregallager1.120101,3
M3Gitterbox auf CartWareneingang760182,3
M4Palette an ÜbergabestationWareneingang1.24081,0
V1KLT-Stapel auf DollyKommissionierung430263,3
V2KLT-Stapel auf DollyKommissionierung510222,8
E1Karton auf RollenbahnVerpackung640121,5
E2CartProduktion1.06091,1
Summe11914,9

Was am Ende dieser Rechnung steht

  • Fahrzeugtyp und Aufbau je Transportbeziehung
  • Anzahl der Fahrzeuge
  • Ladestationen und ihre Standorte

Vereinfachtes Beispiel. Die gezeigten Linien, Strecken und Mengen dienen nur der Veranschaulichung. Die Stundenwerte sind Durchschnittswerte bei einer 8-Stunden-Schicht, auf eine Dezimale gerundet. Die Auslegung wird individuell auf Basis Ihrer Rahmenbedingungen durchgeführt.

Sie brauchen dafür kein fertiges Konzept.
Ein Layout genügt, alles Weitere erarbeiten wir gemeinsam.

Planungsrunde vor dem Bildschirm, ein Kundenlayout mit Fahrwegen und Übergabepunkten
Der Ablauf

Fünf Phasen, von der ersten Frage bis zum laufenden Betrieb.

Jede Phase hat zwei Seiten.
Was Sie von uns bekommen und was wir von Ihnen brauchen,
um unsere Zusammenarbeit so effizient wie möglich zu gestalten.

1

Bedarf und Analyse

Lohnt sich das bei mir?

Wir beginnen beim Materialfluss, nicht beim Fahrzeug. Aus Layout und Mengengerüst entsteht eine Transportmatrix, daraus die erforderliche Fahrzeugzahl und Variantenauswahl.

Welche Transportbeziehungen darin landen, erarbeiten wir gemeinsam, sodass Sie wissen, wo sich Automatisierung trägt, wo sie sich erst mit einer Änderung am Prozess trägt und wo wir Ihnen davon abraten. Am Ende dieser Phase haben Sie eine Entscheidungsgrundlage, keine Empfehlung für unser Portfolio.

Sie bekommen

  • Einschätzung der Machbarkeit je Transportbeziehung
  • Transportmatrix
  • Sollfahrzeugzahl

Ihre Mitwirkung

  • Hallenlayout
  • Durchsatz je Transportbeziehung
  • Ein Ansprechpartner
Hallenlayout und Materialflusswege auf dem Tisch, Aufnahme der Ausgangslage
2

Lösung und Angebot

Was bekomme ich und was kostet es?

Fahrzeugvarianten, Ladestationen und die Anbindung an Ihr Flottenmanagement werden festgelegt. Sie erhalten ein Konzept mit Zahlen und, wenn gewünscht, ein Angebot zu System und Service. Was nicht enthalten ist, steht daneben und nicht im Kleingedruckten.

Sie bekommen

  • Konfiguration der Fahrzeuge und Varianten
  • Wirtschaftlichkeitsbetrachtung
  • Wenn gewünscht, ein Angebot zu System und Service

Ihre Mitwirkung

  • Entscheidung über den Umfang
  • Ansprechpartner aus IT und Instandhaltung
Konzeptbesprechung am Tisch, Layout und Zeichnungen zwischen den Beteiligten
3

Realisierung

Was passiert bis zur Lieferung?

Die Fahrzeuge werden in Rheinböllen gebaut und geprüft. Parallel entsteht die Karte Ihrer Halle und die Anbindung an das Flottenmanagement wird eingerichtet. Sie bekommen Termine und Zwischenstände.

Die Fahrzeuge sprechen VDA 5050 und binden sich ohne zusätzliche Middleware an Ihr Flottenmanagement an. Mit SYNAOS, NAiSE und KINEXON sind sie im Feld erprobt, weitere Systeme sind auf Anfrage möglich. Haben Sie bereits ein Flottenmanagement im Einsatz, bleibt es.

Sie bekommen

  • Verbindliche Termine
  • Zwischenstände aus Produktion und Integration

Ihre Mitwirkung

  • Vorbereitung der Übergabepunkte
  • Netzzugang und IT-seitige Freigaben
Produktion und Integration am Standort Rheinböllen, Fahrzeuge im Aufbau
4

Inbetriebnahme und Abnahme

Woran erkenne ich, dass es funktioniert?

Nach dem Einlernen läuft das System im Probebetrieb unter Ihren Bedingungen. Danach messen wir, ob es die vereinbarte Transportmatrix erfüllt, und halten das Ergebnis gemeinsam fest. Wie dieser Nachweis funktioniert, steht weiter unten.

Sie bekommen

  • Dokumentierten Leistungsnachweis gegen die Transportmatrix
  • Basisschulung Ihrer Mitarbeitenden
  • Abnahmeprotokoll

Ihre Mitwirkung

  • Freigabe der Fläche für den Probebetrieb
  • Lasteinheiten, Personal und Geräte für den Leistungstest
  • Teilnehmende für die Schulung
Einlernen des Fahrzeugs, zwei Techniker mit Laptop an der Referenzstrecke
5

Betrieb und Betreuung

Wer ist da, wenn etwas ist?

Mit der Abnahme beginnt der Betrieb, die Betreuung ist ab dem ersten Tag geregelt. Für die ersten 24 Monate sagen wir mindestens 95 Prozent des in der Transportmatrix vereinbarten Durchsatzes zu. Serviceumfang, Betreiberpflichten und buchbare Leistungen stehen auf unserer Serviceseite.

Sie bekommen

  • Benannte Ansprechpartner
  • Hotline-Support Mo.–So., 24 Stunden, Remote- und Vor-Ort-Support Mo.–Fr., 07:00–17:00 Uhr
  • Performance-Zusage über 24 Monate

Ihre Mitwirkung

  • Betreiberpflichten
  • Effiziente Kommunikation
  • Zugang zu den Fahrzeugen
Zum Serviceportfolio
Betreuung im laufenden Betrieb, Servicetechniker am geöffneten Fahrzeug
Der Einstieg im Kleinen

Ein Pilotprojekt genügt für den Anfang.

Wie klein darf der Anfang sein?

Ein AMR-Projekt fängt nicht mit einer Flotte an, sondern mit einer Transportbeziehung, die sich trägt. Von dort wächst es, wenn es sich bewährt.

Eine Transportbeziehung genügt

Die Flotte wird nach Ihrer Transportmatrix ausgelegt, nicht nach einer Mindestgröße. Kommen später Strecken dazu, wächst die Flotte mit.

Mit Ihren vorhandenen Ladungsträgern

Carts, Paletten, Gitterboxen oder Kleinladungsträger. Ob Ihre passen oder was daran anzupassen wäre, prüfen wir vorab anhand der Maße.

Im Mischverkehr, ohne Absperrung

Personenerkennung und Schutzfelder gehören zum Fahrzeug. Ihre Mitarbeitenden und Stapler bleiben auf denselben Wegen.

Ihre Fläche bleibt, wie sie ist

Die Navigation arbeitet mit Map, Odometrie und IMU und kommt ohne Bodenmarkierungen aus. Zusätzliche Infrastruktur ist möglich, aber keine Voraussetzung. Boden und Übergabepunkte sehen wir uns vorher an.

Betreuung von Anfang an

Hotline-Support Mo.–So., 24 Stunden, Remote- und Vor-Ort-Support Mo.–Fr., 07:00–17:00 Uhr. Gilt ab dem ersten Fahrzeug.

Mehrere Fahrzeuge auf einem gemeinsamen Fahrweg im Lager, Ladungsträger am Rand
Nachweis und Zusage

Woran Sie es messen können.

Wie belegen Sie Ihre Zusage?

Zwei Dinge, die oft in einen Topf geworfen werden.
Der Nachweis nach dem Probebetrieb zeigt, dass unsere Auslegung stimmt.
Die Zusage zur Erfüllung gilt nach der Übergabe der Systeme, über zwei Jahre.

Der Leistungsnachweis

Gemessen wird gegen die Transportmatrix, mit der wir die Flotte ausgelegt haben. Ausgangsgröße und Prüfgröße sind also identisch, es muss nichts umgerechnet werden. Das Verfahren folgt VDI 2710 Blatt 5.

Geprüft wird das System aus Fahrzeugen, Flottenmanagement und Ladetechnik, nicht das einzelne Fahrzeug. Störungen werden dabei nach Verantwortungsbereich getrennt, damit sichtbar bleibt, was in unserem Einflussbereich lag. Das Ergebnis werten wir gemeinsam aus und halten es im Abnahmeprotokoll fest.

Die Performance-Zusage über 24 Monate

Für die ersten zwei Jahre nach der Übergabe sagen wir mindestens 95 Prozent des in der Transportmatrix vereinbarten Durchsatzes zu.

Was der Nachweis nicht leistet

Er misst an einem Stichtag unter vereinbarten Bedingungen. Er belegt die Auslegung, er ersetzt keine Betriebsdatenerfassung.

Wirtschaftlichkeit

Betrachten wir es umfassend.

Was kostet mich das über die Laufzeit?

Der Preis je Fahrzeug ist der Posten, der in jedem Angebot steht. Er ist selten der, der über die Laufzeit entscheidet.

Welche Posten in eine Rechnung gehören

Am Anfang

  • Fahrzeuge und Aufbauten
  • Ladestationen und Zubehör
  • Projektmanagement
  • Inbetriebnahme und Einlernen
  • Basisschulung der Mitarbeitenden

Über die Laufzeit

  • Wartungen
  • Verschleißteile
  • Ersatzteile
  • Softwarelizenzen
  • Schulungen

Die genannten Posten sind Beispiele und keine abschließende Aufzählung.

Anwendungsfall

Wo das schon läuft.

Kann ich mir das anschauen?

Unser eigener Anwendungsfall

In Rheinböllen fahren autonome mobile Robotersysteme in der Serienproduktion sicherheitskritischer Automobilkomponenten. Nicht auf einer Testfläche, sondern im Materialfluss, an dem die Produktion hängt. Dieselben Fahrzeuge, dasselbe Flottenmanagement, dieselben Ladestationen, die wir auch liefern.

Zu sehen sind Fahrzeuge im Mischverkehr mit Mitarbeitenden und Staplern, an verschiedenen Übergabepunkten und ihren Ladestationen. Vom Auslösen eines Auftrags bis zur abgeschlossenen Fahrt.

Fahrzeug im Materialfluss am Standort Rheinböllen, Ladungsträger am Fahrweg, Personenschutzfeld sichtbar
Besuch

Sehen Sie es im Betrieb, nicht im Prospekt.

Kann ich mich überzeugen, bevor ich entscheide?

Wir zeigen Ihnen die Anlage in Rheinböllen im laufenden Betrieb. Dabei sind die Mitarbeitenden, die die Fahrzeuge entwickelt haben und den Materialfluss verantworten. Bringen Sie Ihre Fragen mit, gerne auch Ihr Layout.

Ein Termin richtet sich nach dem Produktionsbetrieb, deshalb stimmen wir ihn mit Ihnen ab. Schreiben Sie uns, was Sie sehen möchten, und wir melden uns mit Vorschlägen.

Besichtigung anfragen
Kontakt

Ein Gespräch, kein Vertriebstermin.

Mit wem habe ich es zu tun?

Ein Name statt eines anonymen Postfachs – das Formular verabredet nur den Termin. Für alles, was ein AMR-Projekt betrifft, von der ersten Frage bis zum Angebot.

Ihr Ansprechpartner
Andreas Kerkenhoff

Andreas Kerkenhoff

Head of AMR

andreas.kerkenhoff@rhb-industries.de

Besichtigung anfragen

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